Gasmesstechnik · Stationär, Flamme und Zentralen

Stationäre Gasmessung, Flammenmeldung und Gaswarnzentralen


Fest installierte Messtechnik schützt die Anlage statt der einzelnen Person: Detektoren an den Stellen, an denen eine Freisetzung zu erwarten ist, verdrahtet auf eine Zentrale und in das Leitsystem.

Vorgehen

Der Detektor folgt dem Freisetzungsszenario, nicht dem Katalog


Eine stationäre Anlage wird von der Frage her geplant, woher Gas käme und wohin es zöge. Daraus ergeben sich die Messtechnik — Punkt, Open Path oder Ultraschall —, Zahl und Lage der Messstellen, die Einbauhöhe relativ zur Dichte des Gases und die Lüftungsannahmen, auf denen das Konzept ruht. Die Geräteliste ist der letzte Schritt, nicht der erste.

Die zweite Hälfte der Planung ist der Signalweg: welche Zentrale, wie viele Kanäle, wie der Alarm in die Warte und ins Feld gelangt und wie die gesamte Kette bei der Inbetriebnahme und bei jeder Wartung funktional geprüft wird.

Detektoren, Transmitter, Flamme und Zentralen

Produktseiten


Searchpoint Optima Plus

Searchpoint Optima Plus ist ein Infrarot-Punktdetektor für die Erfassung von Kohlenwasserstoffen in explosionsgefährdeten Bereichen — die Referenz für stationäre Messung brennbarer Gase dort, wo ein katalytischer Sensor die Belastung nicht überstehen würde.

Searchpoint Optima Plus im Detail

OmniPoint™ Transmitter

Der OmniPoint™ Transmitter ist eine Gaswarnlösung für explosionsgefährdete Bereiche, die bis zu drei Sensoren an einem Transmitter unterstützt — toxische Gase, Sauerstoff und brennbare Gase aus einer Installationsstelle heraus.

OmniPoint™ Transmitter im Detail

Ebenfalls im Programm

Weitere stationäre Messtechnik


RAEGuard 2 PID und Optima Excel Local Display

RAEGuard 2 PID ist ein stationärer Photoionisationsdetektor für ein breites Spektrum flüchtiger organischer Verbindungen. Das OELD ergänzt eine LCD-Anzeige, eine Ampelanzeige für den Status und Bluetooth für die Wartung ohne Eingriff.

XPT Gasprobenahmesystem

Misst toxische und potenziell explosionsfähige Stoffe an schwer zugänglichen Stellen und unterstützt bis zu zwei Kanäle, wahlweise in Reihe oder parallel konfiguriert.

FS20X und FSL100 Flammenmelder

Der FS20X ist ein Multispektral-Melder mit UV und doppeltem IR/VIS sowie solarblindem UV-Sensor. Der FSL100 deckt als UV-, UVIR- und IR3-Melder ein breites Spektrum an Kohlenwasserstoff- und Nicht-Kohlenwasserstoffbränden ab.

Service durch die VERTEX GmbH

Engineering, Montage und die Jahre danach


Messstellenkonzept

Freisetzungsszenarien, Messtechnik, Zahl und Lage der Detektoren und die Dokumentation für die Genehmigung.

Engineering

Montage

Befestigung, Verkabelung, Anschluss an Zentrale und Leitsystem und Funktionsprüfung der gesamten Alarmkette.

Beschaffung und Montage

Kalibrierung und Wartung

Planmäßige Kalibrierung mit Prüfgas, Sensorwechsel, Funktionsprüfung und eine Dokumentation, die ein Audit übersteht.

Kalibrierung

Nachrüstung

Bewertung installierter Anlagen, Migrationsstrategie für Technik am Ende der Unterstützung, stufenweiser Austausch ohne Lücke.

Ersatzteile

FAQ

Fragen zu stationären Anlagen


Punktdetektor, Open Path oder Ultraschall — wie entscheiden wir?

Das hängt davon ab, wie sich eine Leckage an dieser Stelle verhalten würde. Ein Punktdetektor wie der Searchpoint Optima Plus misst die Gaskonzentration dort, wo er montiert ist, was passt, wenn die Freisetzungsstelle bekannt ist und sich Gas sammelt. Ein Open-Path-Detektor wie das Searchline Excel überwacht eine Strecke von bis zu mehreren hundert Metern und erfasst eine Wolke, die diese Linie kreuzt — richtig für Anlagengrenzen, Rohrbrücken und Verladebereiche. Ein Ultraschalldetektor wie das Searchzone Sonik reagiert auf das Geräusch einer Druckleckage statt auf das Gas selbst, was die Antwort für gut belüftete Außenanlagen ist. Große Anlagen kombinieren meist zwei der drei.

Welcher Detektor passt für Schwefelwasserstoff in einer Zone 1?

Schwefelwasserstoff wird üblicherweise elektrochemisch gemessen, die Frage teilt sich also in Sensortechnologie, Transmitter und Gerätezulassung für die Zone. In der Praxis führt das zu einer Transmitter-Sensor-Kombination aus der Sensepoint XCD oder XNX™ Familie oder zu Series-3000-Detektoren, wo bereits ein eigensicherer Zweileiterkreis vorhanden ist. Die verbindliche Auswahl hängt von Alarmschwellen, Umgebungsbedingungen und Zulassungsdokumentation ab, was wir vor dem Angebot prüfen.

Lassen sich neue Detektoren an eine vorhandene Zentrale anschließen?

Häufig ja, und es ist meist der günstigste Weg. Es hängt von der Signalart und der Kanalzahl der installierten Zentrale ab. Wir prüfen den Bestand, klären, was der Hersteller noch unterstützt, und ob eine stufenweise Migration — erst Detektoren, später Zentrale — die Abdeckung durchgehend erhält.

Montiert und betreut die VERTEX GmbH stationäre Gaswarnanlagen?

Ja. Unser Umfang reicht vom Messstellenkonzept über Lieferung, Befestigung und Verkabelung, Anschluss an Zentrale und Leitsystem, Funktionsprüfung der gesamten Alarmkette bis zu Übergabedokumentation und Einweisung. Kalibrierung, Bumptest und Wartung laufen danach im Rahmen eines Servicevertrags weiter.

Anfrage

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Schicken Sie uns Ihre Anfrage mit den technischen Angaben — Sie bekommen eine schnelle Antwort von unseren Branchenspezialisten. Bei Gasmesstechnik nennen Sie zusätzlich die Gase und die Zoneneinteilung.

Oder direkt per E-Mail: purchasing@vertex-group.de